München, 13. November 2019

Schulcampus Unterföhring: Richtfest für eine der größten und ambitioniertesten Schulbaustellen in Bayern

Mit einem zünftigen Richtfest haben Unterföhrings Politiker, künftige Schulleitung und Baupartner am 3. Oktober die Fertigstellung des Rohbaus für den neuen Schulcampus in Unterföhring gefeiert. Das Investitionsvolumen für das Bauvorhaben beträgt rund 149 Mio. Euro. HITZLER INGENIEURE verantwortet als Projektsteuerer das Leuchtturmprojekt der Gemeinde mit Grundschule, Mittagsbetreuung, Hort und Gymnasium.

Schulcampus Unterföhring
Schulcampus Unterföhring
Blick von oben auf den modernen, zukunftsfähigen Schulcampus in Unterföhring.
© m3 – Bauprojektmanagement GmbH

Auf einem rund 50.000 m2 großen Grundstück an der Mitterfeldallee in Unterföhring entsteht eines der größten Schulbauprojekte in München. Der neue Schulcampus mit Vierfach-Turnhalle und Tiefgarage, entworfen vom Architekturbüro Felix+Jonas München, überzeugt mit hoher baukultureller Qualität: „Die architektonisch-pädagogische Gestaltung des neuen Unterföhringer Schulcampus für zirka 1.200 Gymnasiasten und 400 Grundschüler ist modern, leistungs- und zukunftsfähig“, erklärt Dipl.-Ing. Tim Steffen, der verantwortliche Projektsteuerer bei HITZLER INGENIEURE. „Umfeld und Lernumgebung, aber auch eine moderne, für die Zukunft geplante Ausstattung nehmen heute eine Schlüsselfunktion bei der Qualität von Bildung, vor allem in einem inklusionsfähigen Bildungssystem wie hier in Unterföhring, ein.“

Die architektonisch einheitlichen Gebäudekomplexe mit jeweils eigenen Zentren für die unterschiedlichen schulischen Einrichtungen gliedern sich mäanderförmig um eine Achse, die gläserne Magistrale – entlang des so genannten Schulboulevards, eine kleine öffentlich zugängliche Promenade, die durch den Campus führt und als gemeinsamer Erschließungsraum dienen soll. Offene und geschlossene Innenhöfe runden die einzelnen Einheiten des 350 m langen Gebäudeensembles ab. Das barrierefreie Architekturkonzept der Grundschule samt Hort und Mittagsbetreuung, des Gymnasiums und der dazwischen befindlichen Mensa entspricht den pädagogischen Wünschen nach flexiblen Räumen und Lernbereichen mit hoher Aufenthaltsqualität. So ermöglichen großzügige und variable Raumstrukturen in allen Schulgebäuden traditionelle Klassenzimmer, aber auch Lernhäuser für offenes Lernen. „Mit dieser Nutzungsvielfalt und der geplanten hochmodernen Ausstattung kann flexibel auf die heutigen pädagogischen Anforderungen und die vielfältigen Formen des Lernens reagiert sowie zeitgemäßes Lehren garantiert werden“, sagt Tim Steffen. „In Unterföhring bildet dieses Konzept die Basis für bestmögliche Entwicklungs- und Bildungschancen, auch für Inklusionsschüler.“

Die Aufnahme des Schulbetriebs für das fünfzügige Gymnasium und die vierzügige Grundschule ist rechtzeitig zu Beginn des kommenden Schuljahrs 2020/21 geplant.

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