München, 07.07.2015

Schlüsselübergabe Grundschule Wörthsee - Früher als geplant und günstiger als erwartet

HITZLER INGENIEURE steuert Grundschulneubau unter geplantem Zeit- und Kostenrahmen

Große Freude bei den Schülern der Grundschule Wörthsee: Noch vor den Sommerferien dürfen sie in ihr neues, helles und hochmodernes Schulgebäude umziehen. Zusammen mit Schülern, Lehrern, Schulleitung, Kommunalpolitikern und den verantwortlichen Planern fand gestern die offizielle Schlüsselübergabe für den Neubau statt. HITZLER INGENIEURE München betreute die Gesamtbaumaßnahme inklusive Turnhalle als Projektmanager und kontrollierte die terminplangerechte Errichtung, die Kosten sowie die vertragsgerechte Leistungserbringung aller Projektbeteiligten.

Neubau der Grundschule Wörthsee
Neubau der Grundschule Wörthsee
Markant und praktisch: Der bunte Fluchtbalkon aus Aluminiumstäben dient als Verschattung. So können die laufenden Kosten dauerhaft reduziert werden.
© HITZLER INGENIEURE

„Es ist uns gelungen, den Schulneubau in Wörthsee nicht nur sechs Wochen vor dem offiziellen Umzugstermin im September abzuschließen, sondern auch noch deutlich unter dem vorgegebenen Kostenrahmen. Die Ausgaben liegen rund eine halbe Million unter dem erwarteten Investitionsvolumen“, freut sich Dipl.-Ing. Philipp Ratajczak, der verantwortliche Projektsteuerer bei HITZLER INGENIEURE München. „Die Basis dafür bildet eine konsequente, umfassende, aber engmaschige Planung der beauftragten Fachplaner, allen voran des zuständigen Münchner Architekturbüros Sommersberger.“

Nachdem in einem ersten Bauabschnitt eine 2,5-fach-Turnhalle entstanden ist, umfasste der zweite Bauabschnitt jetzt den Neubau der komplett barrierefreien Grundschule für 220 Schüler mit Kinderhort und Mittagsbetreuung. Die Grundlage für den Entwurf des Schulneubaus bildet das pädagogische Konzept. „Flexible Klassenzimmer heißt hier das Schlüsselwort“, sagt Philipp Ratajczak. „Im Mittelpunkt steht dabei ein modular aufgebautes Raumkonzept, das Einzel- und Gruppenarbeit flexibel miteinander kombiniert, indem es unterschiedliche Sozialformen und unterschiedlichen Lernstile fördert.“ So finden sich keine Türen in den zehn Klassenzimmern, die um zwei Marktplätze in jeweils zwei so genannten „Klassenzimmerrevieren“ angeordnet sind; die dreieckigen Tische können von den Kindern und Lehrern je nach Bedarf umgruppiert, die Tafeln flexibel eingesetzt werden. „Zahlreiche schallschluckende Elemente erfüllen hierbei die besonderen Anforderungen an den Schallschutz“, erklärt Ratajczak. Konzeptbedingt wurde dem Neubau ein außenliegender, rundumlaufender Fluchtbalkon vorgelegt, der durch feststehende, bunte Aluminiumstäbe als Verschattungselement dient. „Der Dachüberstand mit den vertikalen Stäben sorgt dafür, dass der sommerliche Wärmeeintrag deutlich reduziert wird und behagliche Temperaturen ohne aufwändige Technik in den Räumen entstehen“, erklärt Philipp Ratajczak. „Somit können die laufenden Kosten dauerhaft reduziert werden.“

Das alte Schulgebäude wird in den Sommerferien abgerissen; die Außenanlagen bis zum kommenden Frühjahr fertiggestellt.

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