Köln, 08. Juni 2022

Richtfest an den Heliosschulen Köln – erste inklusive Universitätsschule für praktische Ausbildung von angehenden Lehrerinnen und Lehrern

Richtfest bei den Heliosschulen in Köln-Ehrenfeld! Die Grund- und Gesamtschule auf dem ehemaligen Heliosgelände bietet künftig Platz für 1.100 Schülerinnen und Schüler und ist Kölns erste inklusive Universitätsschule, die zugleich auch als bundesweites Modellprojekt der praktischen Ausbildung für Lehrkräfte in Kooperation mit der Universität zu Köln dient. HITZLER INGENIEURE Köln begleitet seit 2016 als Projektsteuerer den Neubau der Heliosschulen mit Einfach- und Dreifachsporthalle und verantwortet die fristgemäße Leistungserbringung aller am Bau Beteiligten im Rahmen der Planwerte – im Auftrag und unter Leitung der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln.

Helios
Helios
Der Rohbau der Heliosschulen Köln steht. Neben der Lehrerschaft freuen sich vor allem die Schülerinnen und Schüler auf die neue Lernumgebung: „Die Helios braucht Superhelden, wir Kinder sind bereit!“
© HITZLER INGENIEURE

„Wir freuen uns, Teil dieses besonderen Bauprojekts zu sein, das gleich auf zwei Ebenen ein Pilotprojekt ist“, sagt Philip Schubert, der zuständige Projektsteuerer bei HITZLER INGENIEURE Köln anlässlich des Richtfests der Heliosschulen Anfang Mai. „Das Schulprojekt ist nicht nur als die erste Offene Lernlandschaft in Nordrhein-Westfalen konzipiert, sondern ist deutschlandweit die erste inklusive Universitätsschule, in der angehende Lehrerinnen und Lehrer während ihres Studiums an der Uni Köln eine praktische Ausbildung absolvieren. Schulisches Lernen in der Schule vor Ort und Lehrerbildung werden hier optimal miteinander verknüpft.“

Darin liegt die Besonderheit des Projekts: Die städtische Grund- und Gesamtschule Helios in Köln wird in Zukunft als eine Initiative der Stadt Köln und der Universität zu Köln die schulische und außerschulische Bildung sowie die universitäre Ausbildung und den umliegenden Stadtteil Köln-Ehrenfeld unter dem Gesichtspunkt der Inklusion miteinander verbinden. Die Heliosschulen bestehen aus einer zweizügigen Grundschule und einer vierzügigen Gesamtschule für rund 1.100 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 13, die unter anderem über einen Hörsaal, eine Mensa sowie eine Einfach- und eine Dreifachsporthalle verfügen. Das Gebäude ist teilweise unterkellert und beherbergt dort neben der Dreifachsporthalle auch die Nebenräume und eine Tiefgarage. Auf dem Grundstück der Schule mit Außenanlagen, das 11.000 m2 umfasst, entstehen auch Ateliers, Werkstätten, Musik- und Kunsträume.

Im Mittelpunkt des Schulkonzepts steht die so genannte Offene Lernlandschaft mit unterschiedlichen Lernbereichen, die durch flexibles Mobiliar und bewegliche Raumabschlüsse individuell auf die Bedürfnisse der Schüler- und Lehrerschaft sowie auf einzelne Unterrichtssituationen abgestimmt werden können. So ist es möglich, einzelne Lernbereiche auch als wandelbare Bühne beispielsweise für wechselnde Unterrichtsszenarien zu nutzen. In diesem Rahmen zeichnen sich die Verkehrsflächen auch als attraktive Aufenthalts- und Selbstlernflächen aus und sind damit elementarer Bestandteil der Lernlandschaft. In allen Lernräumen wird moderne Multimediatechnik installiert. Das besondere Raumkonzept wurde im Vorfeld eng mit den Gebäudenutzern abgestimmt.

„Derzeit sind die beiden Schulen auf Interimsgebäude in Köln verteilt. Nachdem eines der Gebäude letztes Jahr gebrannt hatte, ist seitdem der Bedarf, die neue Schule zügig fertigzustellen, noch gewachsen“, erklärt Philip Schubert.

Schulleitung und Schülerschaft feierten Anfang Mai gemeinsam mit der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Prof. Dr. Beatrix Busse, Prorektorin für Lehre und Studium der Universität zu Köln, lokalen Politikerinnen und Politikern sowie weiteren an Planung und Bau Beteiligten das Richtfest. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich auf ihre neue Schule und waren sich einig: „Die Helios braucht Superhelden, wir Kinder sind bereit!“

Die Fertigstellung für die Schulgebäude ist für das vierte Quartal 2024 geplant. Die Investitionskosten liegen bei rund 104,5 Millionen Euro.

Datenschutzeinstellungen

Diese Webseite nutzt externe Komponenten, wie z.B. Karten, Videos oder Analysewerkzeuge, welche alle dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Verhalten zu sammeln. Dabei werden von den externen Komponenten ggf. auch Cookies gesetzt. Die Einwilligung zur Nutzung der Komponenten können Sie jederzeit widerrufen.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung