München, 16. März 2017 

DLR und Bundeswehr: engere Zusammenarbeit in der Luft- und Raumfahrtmedizin – Bau des neuen Kooperationsgebäudes wird von HITZLER INGENIEURE gesteuert

Für die enge Zusammenarbeit des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des Zentrums für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe entsteht ein neues Gebäude am DLR-Standort in Köln. Mit dem offiziellen Spatenstich für das Gebäude am 6. März ist planmäßig der nächste Meilenstein erfolgt. HITZLER INGENIEURE Köln begleitet als Projektsteuerer das Bauvorhaben.

Hitzler Ingenieure Bau des Kooperationsgebäudes
Hitzler Ingenieure Bau des Kooperationsgebäudes
Offizieller Spatenstich mit (v.l.n.r.) Prof. Jordan, Prof. Dittus, Ministerialdirektorin Greyer-Wieninger, Generalarzt Prof. Schick und Dr. Fischer
© DLR

Das Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe werden in Zukunft am DLR-Standort Köln enger zusammenarbeiten. Ziel der Kooperation ist die Kompetenzen für Luft- und Raumfahrtmedizin zu bündeln sowie Forschungsvorhaben gemeinsam durchzuführen. Außerdem soll der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert und die vorhandenen Ressourcen optimal genutzt werden. Dazu entsteht in den kommenden Jahren ein neues Gebäude der Luftwaffe auf dem Gelände des DLR in Köln. Am 6. März 2017 begrüßte DLR-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Hansjörg Dittus Vertreter der Bundeswehr und Ministerien zum ersten Spatenstich für das neue Gebäude.

Das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin befasst sich schwerpunktmäßig mit lebenswissenschaftlichen Fragestellungen im Hinblick auf Verkehr, Luftfahrt, Raumfahrt und Sicherheitsforschung. Es betreibt kontinuierliche Forschungen für praxisrelevante Lösungen verschiedener Fragestellungen für das Leben auf der Erde sowie in der Luft- und Raumfahrt.  Die Wirkung extremer Umweltbedingungen wie Atmosphärenzusammensetzung, Ernährung, Gravitation, Lärm, Licht und Strahlung auf die menschliche Gesundheit und Leistungsfähigkeit werden hier erforscht. Ziel des Instituts ist es langfristig zu einer erhöhten Effektivität und Effizienz des Menschen im Zusammenspiel mit Maschinen und der Umwelt beizutragen. In der Forschungsanlage :envihab führt das Institut lebenswissenschaftliche Forschung interdisziplinär und mit internationalen Partnern durch.

„Durch den Neubau wird die bereits bestehende Kooperation mit den Kollegen der Bundeswehr ausgebaut und intensiviert. Wir freuen uns, dass die Kompetenzen in der Forschung für die Gesunderhaltung des Menschen dadurch gebündelt werden. Gemeinsam werden wir das Gebäude mit guter Wissenschaft, guter Versorgung sowie guter Aus- und Weiterbildung füllen“, sagte Professor Dr. Jens Jordan, Leiter des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin.

Der Auftrag des Zentrums für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe (ZentrLurMedLw) ist die Eignungsfeststellung, Begutachtung und die flugphysiologische Ausbildung von Luftfahrzeugbesatzungen der Bundeswehr. Zum Aufgabenspektrum gehören Themenbereiche wie Ergonomie, Flugpsychologie, Flugunfalluntersuchungen sowie die Ausbildung des Flugmedizinischen Personals der Bundeswehr. Das ZentrLuRMedLw ist zudem eine Ressortforschungseinrichtung des Bundesministeriums der Verteidigung.

Beide Institute betreiben bereits jetzt Großanlagen wie Druckkammern und Humanzentrifugen, die für unterschiedliche wissenschaftliche Fragestellungen eingesetzt werden. In Zukunft können solche Anlagen gemeinsam genutzt werden, wobei auch der wissenschaftliche Austausch von Bedeutung ist.

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