München, 13. Juli 2016

Neubau Gymnasium Ottobrunn – morgen offizielle Eröffnung: HITZLER INGENIEURE konnte Kosten um rund 1 Million Euro unterschreiten

Große Freude bei den Schülern und Lehrern des Gymnasiums Ottobrunn: Morgen findet nun endlich die feierliche Eröffnung ihrer neuen Schule statt. Nachdem die Schüler im April bereits in den Neubau eingezogen sind, wird das fertige Schulgebäude jetzt offiziell eingeweiht. HITZLER INGENIEURE München war ab September 2013 zunächst interimistisch, ab Juni 2014 dann als offizieller Projektsteuerer für den reibungslosen Ablauf der Baumaßnahmen verantwortlich.

Haupteingang des Neubaus Gymnasium Ottobrunn
Haupteingang des Neubaus Gymnasium Ottobrunn
Hell und modern: der Haupteingang des Neubaus Gymnasium Ottobrunn.
© Schulzweckverband SO

„Für uns ist der Neubau des Gymnasiums Ottobrunn ein wirklich tolles Projekt“, sagt der verantwortliche Projektsteuerer bei HITZLER INGENIEURE, Dipl. Wirtschaftsingenieur Tim Steffen, „denn es ist nicht nur eine außergewöhnliche Schule mit zukunftsweisendem Lernkonzept, sondern es ist uns auch gelungen, durch die intensive Einbindung der Schulleitung in den gesamten Projektablauf sowie durch den guten Teamgeist innerhalb des gesamten Projektteams, das ursprüngliche Budget von 39,2 Mio. Euro um rund eine Million Euro zu unterschreiten." 

Im Rahmen eines europaweit ausgeschriebenen Architektenwettbewerbs innerhalb eines VOF-Verfahrens wurde das Büro Bernhard Heid Architekten aus Fürth mit dem Entwurf für den Schulneubau beauftragt. „Der Neubau des Gymnasiums Ottobrunn ist mit dem Bestandsgebäude verbunden“, erklärt Tim Steffen. „Darin sind die Klassenzimmer jetzt weg von der Straße zur ruhigen Wald- und Pausenhofseite ausgerichtet.“ Außerdem sieht das Konzept einen Vorbereich zur Straße hin vor sowie im Inneren einen Campus, eine Freibühne und einen Werkhof. Der eingeschossige Verbindungsbau zur Mensa, der die Begrenzung für den Vorbereich darstellt, lässt viel Licht in den Campus. Zahlreiche Leseinseln erlauben Einblicke in das Schulinnere. „Dieser Entwurf passt hervorragend zum offenen Lernkonzept des Gymnasiums“, so Steffen, „flexible Klassenzimmer heißt hier das Stichwort.“ Die Klassen fünf bis neun werden dabei in so genannten Clustern unterrichtet, die jeweils eine „Lernlandschaft“ umfassen mit einem großzügigen runden Flur, von dem fünf Klassenzimmer abgehen. Das Besondere: Vier der Klassenzimmer haben keine Türe; große Fenster ermöglichen einen Einblick in die Räume. Möbel mit Aufbewahrungsfunktion können als Trennwände eingesetzt, Tische und Tafeln je nach Bedarf umgruppiert werden. „Ziel ist dabei unter anderem die Förderung von selbstgesteuertem Lernen, vernetztem Denken, Kreativität und Teamfähigkeit“, erläutert Tim Steffen. Die Stufen zehn bis zwölf bleiben im renovierten Altbestand, dem Neubau von 2001. „Dort können sie sich losgelöst und ungestört auf das Abitur vorbereiten“, weiß der zuständige Projektsteuerer.

Zur morgigen feierlichen Eröffnung des Schulneubaus zu dem der Bauherr, der Zweckverband für Staatliche Weiterführende Schulen im Südosten des Landkreis München, einlädt, werden neben Schülern, Schulleitung und Fachplanern auch zahlreiche Kommunalpolitiker erwartet. HITZLER INGENIEURE kontrollierte als offizieller Projektsteuerer des Bauvorhabens den terminplangerechten Fortschritt, die Kosten sowie die Sicherstellung der Qualitätsanforderungen.

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