München, 12. November 2020

Neubau Alfons-Goppel-Berufsschule: Spatenstich für das bisher größte Bauprojekt des Landkreises Schweinfurt – HITZLER INGENIEURE ist Projektsteuerer

Große Freude bei den Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften des Beruflichen Schulzentrums Alfons Goppel (BSZ) in Schweinfurt: Anfang September fand im Beisein von Schweinfurts Landrat Florian Töpper und kommunaler Politprominenz der feierliche Spatenstich für den Ersatzneubau ihres Schulzentrums und die Generalsanierung ihrer Turnhalle statt. HITZLER INGENIEURE München betreut als Projektsteuerer das Schweinfurter Leuchtturmprojekt.

Berufsschule Schweinfurt
Berufsschule Schweinfurt
So soll der geplante Neubau des Beruflichen Schulzentrums Alfons Goppel künftig aussehen.
© Schwinde Architekten, München

Mit dem symbolischen Spatenstich am 10. September fiel der offizielle Startschuss für die Bauarbeiten des neuen Beruflichen Schulzentrums Alfons Goppel. Der BSZ-Neubau mit einem Investitionsvolumen von 53,7 Mio. Euro ist das bisher größte Bauprojekt, das der Landkreis Schweinfurt je realisiert hat. Noch in diesem Jahr sollen die Rohbauarbeiten beginnen; ab März 2021 erfolgt die Generalsanierung der bestehenden Turnhalle. Die Inbetriebnahme des neuen Schulgebäudes ist pünktlich zum Schuljahresbeginn 2022/2023 geplant.

Der nachhaltige und barrierefreie Ersatzneubau stammt vom Münchner Architekt Peter Schwinde, der diesen als städtebaulichen Anker- und Drehpunkt für das Schulareal entworfen hat. Das kompakte quadratische, viergeschossige Gebäude entsteht direkt neben dem alten nicht mehr zeitgemäßen BSZ-Schulgebäude in der Schweinfurter Geschwister-Scholl-Straße und wird laut Schwinde künftig einen markanten Endpunkt in der Straße bilden. Das Bestandsgebäude wird nach der Fertigstellung des Neubaus abgerissen und die freiwerdenden Flächen in einen attraktiven Außenbereich umgewandelt. Wie das Landratsamt Schweinfurt berichtet, legen die Planer großes Augenmerk auf das Thema Nachhaltigkeit: So soll das neue Schulgebäude zukünftig unter anderem deutlich die vorgeschriebenen energetischen Mindestanforderungen unterschreiten. Außerdem liege es näher an den Standards für Passivhäuser als am gesetzlichen Standard nach der so genannten Energieeinsparverordnung.

Herzstück des neuen Schulgebäudes ist der Eingangsbereich mit viergeschossiger Aula, die mit seitlich angrenzender Mensa und Mehrzwecksaal künftig als Veranstaltungs- und Versammlungsraum für bis zu 500 Personen genutzt werden kann. Ebenfalls im Erdgeschoss befinden sich Musik- und Großküchenbereich sowie der Werkstatttrakt. Die ringförmige Anordnung der Räumlichkeiten ermöglicht einen großzügigen Innenhof. Im 1. Obergeschoss befinden sich fachpraktische Ausbildungsbereiche wie Lehrküche und Bäckerei. Das 2. Obergeschoss beherbergt Theorie- und Lehrerbereiche; im 3. Obergeschoss finden sich die fachpraktischen Ausbildungsbereiche für Pflege, Textil, EDV und Sozialarbeit. Durch die kompakte Anordnung entstehen kurze Wege mit guter Orientierung. Fluraufweitungen und Nischen auf allen Geschossen bieten kommunikative Zonen zum Innenhof hin. Durch einen Aufzug und ebenerdig angelegte Zuwegungen ist der gesamte Gebäudekomplex barrierefrei nutzbar. Das Schuldach der neuen Alfons-Goppel-Berufsschule wird mit einer Photovoltaikanlage zur Eigenversorgung mit Solarstrom sowie mit extensiver Dachbegrünung ergänzt.

Ausgelegt ist das Berufliche Schulzentrum für rund 900 Schüler und 90 Lehrer und Verwaltungsangestellte.

HITZLER INGENIEURE betreut das Bauvorhaben seit 2018 als Projektsteuerer und verantwortet bis zu ihrer Fertigstellung den terminplangerechten Fortschritt der Baumaßnahme sowie deren Kosten- und Qualitätseinhaltung.

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