München, 2. April 2019

Landesuntersuchungsamt Koblenz: Die symbolische Grundsteinlegung markiert den Start der Hochbauarbeiten

Beim geplanten neuen Landesuntersuchungsamt Koblenz (LUA) beginnen jetzt die Hochbauarbeiten. Im Beisein der rheinland-pfälzischen Umwelt- und Ernährungsministerin Ulrike Höfken, Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen und des Oberbürgermeisters der Stadt Koblenz, David Langner, haben der Geschäftsführer des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB), Holger Basten, und LUA-Präsident Dr. Stefan Bent Ende März den Grundstein für den Neubau gelegt. HITZLER INGENIEURE begleitet als einer der größten deutschen Projektsteuerer in den Bereichen Forschung und Gesundheit das Neubauprojekt.

LUA_Grundstein
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Freuen sich über die symbolische Grundsteinlegung des LUA-Neubaus im rheinland-pfälzischen Koblenz: Holger Basten (Geschäftsführer LBB), Dr. Stefan Bent (Präsident LUA), Ulrike Höfken (Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten), Sabine Bätzing-Lichtenthäler (Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie), Doris Ahnen (Ministerin für Finanzen) und David Langner (OB der Stadt Koblenz) (v.li.n.re.).
© HITZLER INGENIEURE

„Mit der Grundsteinlegung haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das Land Rheinland-Pfalz investiert rund 70 Mio. Euro in den Neubau des Landesuntersuchungsamts Koblenz, damit alle Institute und Untersuchungsbereiche künftig unter einem Dach vereint, die Kapazitäten effizienter genutzt und Funktionsabläufe optimiert werden können“, sagt Iris Schlösser, die verantwortliche Projektsteuerin bei HITZLER INGENIEURE Koblenz. „Gleichzeitig können so aber auch Anliegen zeitnah bearbeitet, Ergebnisse schneller erzielt und Untersuchungen umfassender angelegt werden. Das ist wichtig für den Verbraucherschutz und damit für das Gemeinwohl.“

Seit dem Jahr 2000 werden im Landesuntersuchungsamt in Koblenz Krankheitsursachen bei Mensch und Tier, die Hygiene in medizinischen Einrichtungen, Trink- und Badewasser, Lebensmittel und Bedarfsgegenstände wie Textilien und Spielzeug untersucht. Fachleute aus der Lebensmittelchemie, der Human- und Tiermedizin arbeiten daran, die Verbraucher vor Gesundheitsgefahren zu schützen und die Tierbestände im Land gesund zu erhalten.

In dem Neubau mit rund 8.500 m2 Nutzfläche werden künftig die Funktionsbereiche Mikrobiologie, Pathologie, Anorganische/Organische Analytik, Molekularbiologie, Virologie und Parasitologie zusammengefasst. Neben diesen Labor- und Untersuchungsbereichen entstehen auch Büro-, Verwaltungs-, Konferenz- und Lagerräume sowie eine Bibliothek und eine Kantine. Das Gebäude gliedert sich damit in zwei Funktionsbereiche: den Verwaltungsbereich zur Nordseite und den 5.000 m2 großen Laborbereich im Süden. Die Laborfunktionen werden über vier Geschosse in einem rund 100 m langen Labor-Trakt untergebracht, wobei jede Ebene drei Laborcluster in einer Größe von 380 bis 450 m2 beinhaltet.

Aufgrund der sehr komplexen Laboranforderungen stellen sich die Labormodule als abgeschlossene Einheit mit standardisierter Zonierung dar, die später eine flexible nachhaltige Umstrukturierung im laufenden Betrieb ermöglichen. „So kann sehr schnell auf technologische und organisatorische Veränderungen reagiert werden“, erklärt Iris Schlösser. Zwei weitere Besonderheiten sind die Auslegung des Neubaus für einen Großtiersektionsbereich sowie für interaktives und interdisziplinäres Arbeiten mit Austauschzonen. „Insgesamt wird der Entwurf des Neubaus auf Basis zukunftsweisender technischer und betriebsorganisatorischer Strukturen aufgebaut und das Gebäude in minimaler Bauzeit realisiert, um dem Betreiber einen möglichst frühzeitigen Betrieb in der neuen Immobilie zu ermöglichen“, versichern Günter Pfleging und Jan Segelbacher, ebenfalls Projektverantwortliche bei HITZLER INGENIEURE in Koblenz. Gleichzeitig setzt das Land Rheinland-Pfalz auf eine nachhaltige Bauweise: So sollen sämtliche Möglichkeiten zur Energieeinsparung genutzt werden, die Wärme- und Kälteversorgung erfolgt künftig durch die Nutzung der Abwärme und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach stellt einen großen Teil des Stroms zur Verfügung.

Die rund 260 Mitarbeiter des Landesuntersuchungsamts sollen voraussichtlich 2022 in das neue Gebäude im Gewerbe- und Technologiepark an der B9 in Koblenz Bubenheim einziehen. „Wir freuen uns, als Projektsteuerer dieses besondere Bauprojekt begleiten zu dürfen“, sagt Iris Schlösser abschließend.

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