München, 6. Mai 2019

Kunststoff-Zentrum SKZ Würzburg: Einzigartige Modellfabrik für Forschung und Entwicklung in der Kunststoffindustrie wird vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert – HITZLER INGENIEURE betreut als Projektsteuerer den Neubau

HITZLER INGENIEURE München betreut seit März 2018 als Projektsteuerer den Neubau der Modellfabrik des Kunststoff-Zentrums SKZ in Würzburg. Die SKZ-Modellfabrik hat jetzt einen Zuwendungsbescheid erhalten und wird mit rund 14,8 Mio. Euro vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert.

SKZ
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Hell und modern: die Modellfabrik des Kunststoff-Zentrums SKZ Würzburg. Der kompakte Baukörper wird mit einer metallenen Haut versehen. Diese Fassade besteht aus einzelnen, als System aufgebauten, horizontalen Metallbändern, die sich um das Gebäude legen.
© 3D Betrieb GmbH Würzburg

„Die geplante Modellfabrik des Kunststoff-Zentrums SKZ Würzburg mit Technologietransfereinrichtungen wird ein außergewöhnliches Wissenszentrum für die Forschung und Entwicklung in der Kunststoffindustrie und ­-verarbeitung“, ist sich Marvin Krischke, zuständiger Projektsteuerer bei HITZLER INGENIEURE, sicher. „Vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie wird das Bauvorhaben daher bislang mit Fördermitteln in Höhe von 14,8 Mio. Euro bezuschusst. Als Projektsteuerer sind wir neben der Auswahl der Planer, der Termin- und Kosteneinhaltung sowie der Sicherstellung der Qualitätsanforderungen auch für die Abstimmung mit den Förderbehörden verantwortlich.“

Das SKZ ist Deutschlands größtes Kunststoff-Institut und beliefert seit über 50 Jahren sämtliche Branchen mit individuellen Lösungen im Kunststoffbereich. Getragen wird es von der FSKZ e.V., der Fördergemeinschaft für das Kunststoff-Zentrum. Zu den über 400 Mitgliedern zählen unter anderem erfolgreiche Unternehmen der Kunststoffindustrie und verwandter Branchen. Ziel des Vereins und seiner Mitglieder ist es, sich zu vernetzen, von den Kontakten inhaltlich zu profitieren und kunststoffspezifische Interessen im Team nachhaltiger vertreten zu können.

Mit dem Neubau der so genannten Modellfabrik mit angegliedertem Trainingszentrum „Qualitätswesen“ und einem zukünftig vorgesehenen Aus- und Weiterbildungszentrum für moderne Fertigungstechnologien wird das Kunststoff-Zentrum erweitert, um ein weltweit einzigartiges Transfer-Zentrum für die Forschung in der Kunststofftechnik zu etablieren. „Und das selbstverständlich im Kontext modernster Produktionsverfahren und Digitalisierungsmethoden“, so Krischke. „Es soll eine Entwicklungsumgebung mit Modellcharakter aufgebaut werden.“ Die dort erzielten wissenschaftlichen Ergebnisse werden zukünftig in breiter Form den Vereinsmitgliedern und Partnern zugänglich gemacht. In der Modellfabrik 2020 mit begehbarem Innenhof, dessen einzelne Gebäudesegmente in einem Karee angeordnet sind, finden künftig Tagungen, Vorträge, Workshops und Marketing-Events etc. statt. Im Erdgeschoss des Neubaus wird eine Kinderkrippe für zwölf Kinder integriert; eine Kantine rundet den Gebäudekomplex ab.

In einem zweiten Bauabschnitt soll ein Trainingszentrum für Produktqualität sowie in einem zukünftig vorgesehenen dritten Bauabschnitt ein Aus- und Weiterbildungszentrum für moderne Fertigungstechnologien realisiert werden. Mit dem „Trainingszentrum Qualitätswesen“ entsteht eine herausragende Infrastruktur für die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften aus den Bereichen Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement und daran gekoppelte Managementsysteme. Das Gebäude ist modular aufgebaut, um flexibel auf Schulungskonzepte zu unterschiedlichen Themen wie Kunststoffeigenschaften, Prüfmethoden und Qualitätsmanagementtools sowie auf den schnellen Wandel innerhalb der Branche reagieren zu können. Das Aus- und Weiterbildungszentrum für moderne Fertigungstechnologien wird mit neuester Spritzgießtechnik und weiteren, modernsten Fertigungstechnologien sowie der notwendigen Peripherie, darunter eine Kühlanlage, ein Hallenkran und Temperiergeräte, ausgestattet. „Im Rahmen von Industrie 4.0 wird zur Vernetzung aller Systeme natürlich auch die erforderliche IT-Infrastruktur verwirklicht“, so Krischke. Flexible Trennwandsysteme, die zum Teil mit neuester Medien- und Kommunikationstechnik ausgestattet sind, ermöglichen innerhalb des Weiterbildungszentrums den Aufbau einzelner Lernzellen. „So können mehrere Gruppen parallel unterrichtet werden“, sagt der zuständige Projektsteuerer. Die Vermittlung von theoretischem Wissen erfolgt in separaten Schulungsräumen, um auch neue Lernverfahren, beispielsweise Blended Learning, nutzen zu können.

„Die SKZ Modellfabrik ist ein besonderes Projekt für HITZLER INGENIEURE. Wir freuen uns, als Projektsteuerer Teil davon sein zu dürfen“, erklärt Marvin Krischke. HITZLER INGENIEURE München wurde im März 2018 mit den Leistungen der Projektsteuerung des Neubaus beauftragt und ist während der gesamten Projektlaufzeit sowohl für den terminplangerechten Fortschritt als auch für die Kosteneinhaltung und die Sicherstellung der Qualitätsanforderungen verantwortlich.

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