Landshut, 17. September 2021

Klinikum Landshut: Weiterbau mit Kosten- und Planungssicherheit durch Förderzusage vom Freistaat Bayern

Gute Nachrichten für HITZLER INGENIEURE Landshut und ihr örtliches Healthcare-Großprojekt: Das zweite Bettenhaus des Klinikums Landshut hat die Förderzusage des Freistaats Bayern erhalten. Das Klinikum wird im Rahmen des Bayerischen Jahreskrankenhausbauprogramms 2023 mit einer Summe von 34,55 Mio. Euro unterstützt.

KH_Landshut
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Die maroden Bettenhäuser des Landshuter Klinikums werden schrittweise abgerissen und durch Neubauten ersetzt.
© Nickl Architekten Deutschland GmbH

„Das ist hervorragend“, freut sich Thomas Gruber, der verantwortliche Projektleiter „Klinikum Landshut“ bei HITZLER INGENIEURE Landshut. „Mit dieser enormen Finanzspritze des Kabinetts haben wir auch für das zweite Bettenhaus die nötige Kosten- und Planungssicherheit und können das Projekt zuverlässig weiter vorantreiben.“ Mit der Förderung setzt das Land Bayern seine Förderpolitik für eine moderne, qualitativ hochwertige Versorgung in leistungsfähigen Kliniken in ländlichen Regionen fort. „Die Fördermittelzusage garantiert jetzt auch die stationäre medizinische Versorgung der Bevölkerung in und um Landshut“, betont Thomas Gruber.

Insgesamt drei neue Bettenhäuser soll das Klinikum Landshut im Laufe der kommenden Jahre erhalten. Die teilweise über 50 Jahre alten Bettenhäuser des Klinikums mit über 560 Patientenbetten wiesen bauliche und strukturelle Defizite auf, die eine Sanierung der Gebäude wirtschaftlich ausschlossen. Gleichzeitig erschwerten die baulichen Strukturen der bestehenden beiden Bettenhäuser einerseits einen wirtschaftlichen Personalbetrieb und andererseits eine stationsübergreifende Zusammenarbeit. „Auch die Ausstattung der Krankenzimmer sowie der Untersuchungs- und Arbeitsräume entsprechen längst nicht mehr den Standards einer modernen und zukunftssicheren medizinische Versorgung“, so Gruber. „Der Neubau des Bettenhauses sieht daher höchste Funktionalität und möglichst kurze Wege für Patienten und Klinikpersonal vor.“

Die maroden Bettenhäuser des Landshuter Klinikums werden jetzt schrittweise abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Die Vorarbeiten für das erste Haus laufen dabei seit drei Jahren. Die Krankenhausküche sowie weitere kleine Gebäude auf der Westseite des Klinikums wurden bereits abgerissen. „Wir rechnen damit, dass das erste Bettenhaus Mitte 2024 fertiggestellt ist“, sagt Thomas Gruber. Eng verknüpft mit dem Bau des ersten Bettenhauses ist der 2. Bauabschnitt, der die Errichtung des zweiten Bettenhauses darstellt. Der Grund: Das zweite Bettenhaus wird an das erste angebaut, so dass sie zusammen nicht nur eine bauliche, sondern auch eine funktionale Verschmelzung sind. „Da der zweite Bauabschnitt unmittelbar auf einem Verbindungsbauwerk des ersten Bauabschnitts aufsetzt, kommt es bautechnisch und betrieblich zu engen Verzahnungen. Um teure Provisorien zu vermeiden, ist ein durchgängiger Baufortschritt essenziell“, erläutert André Naumann, Interimsgeschäftsführer des Klinikums Landshut. „Eine weitere Förderzusage war also äußerst wichtig“, erklärt Projektleiter Thomas Gruber. Für den 2. Bauabschnitt hatte das Klinikum damals eine Förderung beim Freistaat Bayern beantragt, kam in dem dazugehörigen Jahreskrankenhausbauprogramm von 2020 aber nicht zum Zug. Mit der Bekanntgabe des Bayerischen Staatministeriums für Gesundheit und Pflege, dass der Bayerische Ministerrat am 20.07.2021 grünes Licht für die Finanzierung des 2. Bauabschnitts am Klinikum Landshut gegeben hat, kann der Neubau der Bettenhäuser nun mit der nötigen Kosten- und Planungssicherheit fortgeführt werden.

Der Freistaat Bayern fördert in den nächsten Jahren bis 2025 mit insgesamt rund 346 Mio. Euro 14 neue bayerische Krankenhausbauvorhaben mit Schwerpunkt im ländlichen Raum. Allein zirka 40 % der neu aufgenommenen Krankenhausbauprojekte werden dabei von HITZLER INGENIEURE als Projektsteuerer betreut.

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