München, 26.06.2015

Kliniken HochFranken – Klinik Naila: HITZLER INGENIEURE leitet 60-Millionen-Euro-Projekt

Mit der Genehmigung eines ersten Zuschusses für die Sanierung und Erweiterung der Klinik Naila durch die Bayerische Staatsregierung in der vergangenen Woche kann der Träger, der Landkreis Hof, jetzt weitere Schritte für einen zeitnahen Baubeginn einleiten. Unterstützt wird er dabei von HITZLER INGENIEURE. Das Ingenieurbüro aus München begleitet das Großprojekt als Projektmanager.

Sanierung und Erweiterung der Klinik Naila
Sanierung und Erweiterung der Klinik Naila
Für die Sanierung und Erweiterung der Klinik sind drei Bauabschnitte vorgesehen. Verantwortlicher Architekt ist Eckl + Partner Architekten und Ingenieure, Regensburg.
© Eckl + Partner Architekten und Ingenieure

„Wir freuen uns sehr, dass die Klinik Naila jetzt nach einer intensiven Planungsphase und der Genehmigung eines ersten Zuschusses durch die Bayerische Staatsregierung in den nächsten Jahren saniert und erweitert werden kann“, erklärt Dipl. Ing. (FH) Stefan Link, der verantwortliche Projektleiter bei HITZLER INGENIEURE. „Mit den Fördermitteln in Höhe von fast 30 Mio. Euro für einen ersten Bauabschnitt hat der Krankenhausträger nun Kosten- und damit Planungssicherheit. Gleichzeitig setzt das Kabinett in München ein Zeichen für den ländlichen Raum in Oberfranken.“

Für die Sanierung und Erweiterung der Klinik mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 60 Mio. Euro sind drei Bauabschnitte vorgesehen. Baubeginn ist im August 2016. Im ersten Bauabschnitt wird zunächst ein Erweiterungsbau mit 165 Betten auf fünf Pflegestationen, einer kombinierten Intensiv- und Intermediate-Care-Station sowie einem Linksherzkathetermessplatz errichtet. „Die Kosten belaufen sich schätzungsweise auf zirka 36 Mio. Euro, die zunächst vom Landkreis Hof vorfinanziert werden müssen, da der Zuschuss des Landes Bayern erst 2018 ausbezahlt wird“, sagt Stefan Link. In dem darauf folgenden Bauabschnitt werden Notaufnahme, Endoskopie, Labor und zentraler Arztdienst im Bestand erweitert und saniert. Im dritten und letzten Bauabschnitt wird in einem zweiten Erweiterungsbau – nach dem Teilabriss der leerstehenden Bestandsflächen – der Operationsbereich, die Zentralsterilisation, die Verwaltung sowie zentrale Patientenbereiche mit neuem Haupteingang geschaffen.

Die Grundlage für die Baumaßnahmen bildet das künftige medizinische Leistungsspektrum der Klinik Naila, der Nutzerbedarf auf Basis aktueller Operations- und Belegungszahlen sowie ein zukunftsfähiger Raumbedarf. „Nur so kann patientengerechte Versorgung, Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und ansprechende Architektur miteinander verknüpft werden“, erläutert Link.

Neben den Leistungen der Projektsteuerung wurde HITZLER INGENIEURE von den Kliniken HochFranken auch mit der Durchführung der VOF-Verfahren der Planungsbeteiligten betraut. „Bei dieser europaweiten Ausschreibung konnten Architekt, Tragwerks- und Haustechnikplaner ausgewählt werden“, so Stefan Link. Im Mittelpunkt standen dabei die Erfahrung im Gesundheitswesen und vergleichbare bereits realisierte Projekte bei allen an der Planung Beteiligten.

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