Frankfurt/München, 17.12.2015

Erneut erfolgreich im Schulbau: HITZLER INGENIEURE steuert in Rüsselsheim Baumaßnahme einer Ganztagsschule

Erneuter Zuschlag für HITZLER INGENIEURE im Schulbau und Bildungswesen: Das Münchner Ingenieurbüro hat sich bei der europaweiten Ausschreibung des Umbaus und der Erweiterung der Friedrich-Ebert-Schule zur zukünftigen Sophie-Opel-Schule in Rüsselsheim erfolgreich gegen seine Mitbewerber durchgesetzt und bringt das Bauvorhaben jetzt auf den Weg. Die Steuerung und Kontrolle des Projekts in Höhe von rund 31 Millionen Euro übernimmt dabei die Frankfurter Niederlassung des Traditionsbüros aus Bayern.

Der Schulhof des Bestandes Friedrich-Ebert-Schule
Der Schulhof des Bestandes Friedrich-Ebert-Schule
Der Schulhof des Bestandes Friedrich-Ebert-Schule.
© HITZLER INGENIEURE

„Die neue Schule entsteht im Zusammenhang mit dem aktuellen Schulentwicklungsplan Rüsselsheim“, sagt Dipl. Architekt Andreas Guhr, der zuständige Projektsteuerer von HITZLER INGENIEURE in Frankfurt a.M. „Demnach entsteht an dem bisherigen Standort der Friedrich-Ebert-Schule ab dem Schuljahr 2016/17 eine neue Kooperative Gesamtschule mit ganztägiger Ausrichtung, die zukünftige Sophie-Opel-Schule.“

Die Ausweitung der Schule hat Um- und Abbruchmaßnahmen sowie die Neuerrichtung von Unterrichts- und Ganztagesbereichen mit Mensa zur Folge. „Ebenfalls neu hinzu kommt eine Sporthalle“, so Andreas Guhr. Basis für die Baumaßnahmen bildet eine Machbarkeitsstudie; darüber hinaus stehen für die geplanten Neubauten neben dem bisherigen Schulgelände der Friedrich-Ebert-Schule weitere Flächen in der unmittelbaren Umgebung zur Verfügung. Im Mittelpunkt der Maßnahme steht das pädagogische Konzept der neuen, barrierefreien Ganztagsschule. Die Klassen 5 und 6 werden bildungsübergreifend unterrichtet, erst ab der 7. Klasse wird eine Entscheidung bezüglich des Schulabschlusses getroffen. Das Konzept der Schule sieht die Organisation des Unterrichts in so genannten Jahrgangsteams vor. „Das bedeutet, dass die Lehrkräfte aller Schulformen jeweils bezogen auf die einzelnen Jahrgänge eng zusammen arbeiten und ihren Lehrstoff abstimmen“, erklärt Andreas Guhr. Damit und mit den pädagogischen Schwerpunkten Selbstorganisiertes Lernen, Ganztagesbetrieb, Inklusion und Schulsozialarbeit sind besondere Anforderungen an das Raumkonzept verbunden. „Eine moderne Ganztagesschule muss heute Raum für Arbeiten, Essen, Bewegung, Freizeitgestaltung und Spiel, aber auch für Administration und Rückzug, schaffen“, sagt der zuständige Projektsteuerer Andreas Guhr, „deshalb sieht die Planung eine attraktive, multifunktionale Lernumgebung vor, die es ermöglicht flexibel, allein oder in Gruppen im individuellen Tempo an unterschiedlichen Themen zu arbeiten ­– mit Zugängen zu Bibliothek, EDV und Fachräumen etc.“ Eine offene Gestaltung der Räume soll das Lernen in unterschiedlichen Lernsettings und Gruppengrößen ermöglichen. Zur Lernumgebung gehören neben den Klassenzimmern Bereiche für die einzelnen Jahrgangsteams, Differenzierungsräume, Arbeits- und Rückzugsmöglichkeiten, Lagerräume, Team- und Arbeitsräume für die Lehrkräfte, soziale Trainingsräume sowie Platz für Schülervertretungen, den Personalrat, Förderschulkräfte und Schulsozialarbeiter. Sporthalle, Mensa und Verpflegungsstationen runden das Konzept der neuen Ganztagsschule ab.

Für einen reibungslosen Ablauf sind im Schuljahr 2016/17 und im folgenden Schuljahr Interimsbauten für je zwei Jahrgänge der neuen Schule geplant. Das Ende der Baumaßnahme wird im Dezember 2019 erwartet.

HITZLER INGENIEURE wurde im Rahmen der europaweiten Ausschreibung mit der Projektsteuerung beauftragt und ist bei der Schulbaumaßnahme in Rüsselsheim verantwortlich für die Projektorganisation und -koordination, die Kosten- und Terminsteuerung, die Sicherstellung der Qualitätsanforderungen sowie für die vertragsgerechte Leistungserbringung aller Projektbeteiligten.

Das Ingenieurbüro mit Hauptsitz in München betreut nationale und internationale Projekte vom Start bis zur schlüsselfertigen Übergabe an verschiedenen Standorten im In- und Ausland. Innovative, nachhaltige und betriebswirtschaftliche Kriterien sowie höchste Ansprüche an Qualität stehen dabei im Fokus.

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