München, 30.06.2016

Feierliche Einweihung des Neubaus Grundschule Wörthsee - HITZLER INGENIEURE steuerte das Bauprojekt unter dem geplanten Zeit- und Kostenrahmen

Nach der offiziellen Schlüsselübergabe für den Neubau der Grundschule Wörthsee vor einem Jahr und dem Umzug der Schüler und Lehrer in das neue Domizil, findet am morgigen Freitag, 1. Juli 2016, nun die feierliche Einweihung des Schulgebäudes statt. Mit der Fertigstellung der Außenanlagen kann auch HITZLER INGENIEURE München das Projekt jetzt erfolgreich abschließen.

Neubaus Grundschule Wörthsee
Neubaus Grundschule Wörthsee
Markant und praktisch: Der bunte Fluchtbalkon aus Aluminiumstäben dient als Verschattung. So können die laufenden Kosten dauerhaft reduziert werden.
© HITZLER INGENIEURE

„Bereits im vergangenen Jahr ist es uns gelungen, den Schulneubau in Wörthsee sechs Wochen vor dem offiziellen Umzugstermin abzuschließen“, sagt Bauingenieurin Nadine Prechtl, Projektsteuerin bei HITZLER INGENIEURE München. HITZLER INGENIEURE betreute die Gesamtbaumaßnahme inklusive Turnhalle als Projektmanager und war für die Projektorganisation und -koordination, die Kosten- und Terminsteuerung sowie für die vertragsgerechte Leistungserbringung aller Projektbeteiligten verantwortlich. „Gleichzeitig lagen die Ausgaben deutlich unter dem vorgegebenen Kostenrahmen, und zwar rund eine halbe Million unter dem erwarteten Investitionsvolumen“, so Nadine Prechtl weiter. „Ein voller Erfolg für alle Projektbeteiligten, der nur möglich war durch eine konsequente, umfassende und engmaschige Planung der beauftragten Fachplaner, allen voran des zuständigen Münchner Architekturbüros Sommersberger.“

Nachdem in einem ersten Bauabschnitt eine 2,5-fach-Turnhalle entstanden ist, umfasste der zweite Bauabschnitt den Neubau der komplett barrierefreien Grundschule für 220 Schüler mit Kinderhort und Mittagsbetreuung. Die Grundlage für den Entwurf des Schulneubaus bildet das besondere pädagogische Konzept. „Flexible Klassenzimmer heißt hier das Schlüsselwort“, sagt Nadine Prechtl. „Im Mittelpunkt steht dabei ein modular aufgebautes Raumkonzept, das Einzel- und Gruppenarbeit flexibel miteinander kombiniert, indem es unterschiedliche Sozialformen und unterschiedliche Lernstile fördert.“ So finden sich keine Türen in den zehn Klassenzimmern, die um zwei Marktplätze in jeweils zwei so genannten „Klassenzimmerrevieren“ angeordnet sind; die dreieckigen Tische können von den Kindern und Lehrern je nach Bedarf umgruppiert, die Tafeln flexibel eingesetzt werden. „Zahlreiche schallschluckende Elemente erfüllen hierbei die besonderen Anforderungen an den Schallschutz“, erklärt Prechtl. Konzeptbedingt wurde dem Neubau ein außenliegender, rundumlaufender Fluchtbalkon vorgelegt, der durch feststehende, bunte Aluminiumstäbe als Verschattungselement dient. „Der Dachüberstand mit den vertikalen Stäben sorgt dafür, dass der sommerliche Wärmeeintrag deutlich reduziert wird und behagliche Temperaturen ohne aufwändige Technik in den Räumen entstehen“, weiß die Projektsteuerin. „Somit können die laufenden Kosten dauerhaft reduziert werden.“Im Rahmen des Neubaukonzepts wurden jetzt die Außenanlagen fertiggestellt. „Ein perfekter Zeitpunkt für eine feierliche Einweihung der neuen Grundschule“, sagt Nadine Prechtl. Das alte Schulgebäude wird in den Sommerferien abgerissen. „Einer optimalen modernen Unterrichts- und Lernumgebung steht so nichts mehr im Wege.“

Zur morgigen Einweihung werden neben Schülern, Schulleitung und Fachplanern auch zahlreiche Kommunalpolitiker erwartet. HITZLER INGENIEURE konnte sich bei dem Projektauftrag erfolgreich gegen seine Mitbewerber durchsetzen.

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