München, 19. Februar 2021

Erweiterung und Sanierung der Klinik Münchberg wird von HITZLER INGENIEURE unterstützt

Um die wohnortnahe und bedarfsgerechte medizinische Versorgung der Stadt Münchberg und ihrer Region im Landkreis Hof zu sichern und auszubauen, erweitern der Landkreis und die Kliniken HochFranken ihre Klinik in Münchberg. HITZLER INGENIEURE Nürnberg verantwortet als Projektsteuerer die Baumaßnahmen.

Münchberg
Münchberg
Die Baumaßnahmen können auch aus der Ferne über eine Baustellenkamera (Bild) verfolgt werden.
© Baustellenkamera/NetCo Professional Services GmbH

Im Rahmen der Jahreskrankenhausbauprogramme 2019 und 2022 hat das bayerische Kabinett beschlossen, die ersten beiden Bauabschnitte der Klinikerweiterung in Münchberg mit insgesamt 56,5 Mio. Euro zu fördern. Die Klinik Münchberg erhält 46,6 Mio. Euro an Fördergeldern für den ersten Bauabschnitt und 9,9 Mio. Euro für den zweiten Bauabschnitt. „Mit dieser wichtigen Finanzspritze des Kabinetts sind zunächst die zwei erforderlichen Klinikneubauten erfolgreich auf den Weg gebracht“, erklären die zuständigen Projektmanager bei HITZLER INGENIEURE, Stefan Link und Jessica Homburg. „Das Besondere ist hier, dass eine Förderung für zwei Bauabschnitte erreicht wurde, so dass im Bauablauf Synergien erreicht werden können. Gleichzeitig haben wir damit die notwendige Kosten- und Planungssicherheit für das Projekt.“ Die Bau- und Sanierungsmaßnahmen umfassen im ersten Bauabschnitt einen dreigeschossigen Baukörper mit neuen Untersuchungs- und Behandlungsbereichen, darunter die Funktionsstellen zentrale Notaufnahme, zentrale elektive Aufnahme (ZEA), Funktionsdiagnostik, Endoskopie, Radiologie, Orthopädische Praxis, OP- und Intensivpflegebereiche, das Zentrallabor, die Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) sowie das medizinische Versorgungszentrum (MVZ). Darüber hinaus entsteht ein neues Haupteingangsgebäude. Der zweite Bauabschnitt beinhaltet einen viergeschossigen Neubau mit Verwaltung, EDV-Abteilung, Arztdiensträumen, Personalumkleiden sowie einer Cafeteria mit Kiosk und Personalspeiseraum.

Grund für die Sanierung und die Erweiterung der Klinik Münchberg mit derzeit 235 Betten ist die dringend notwendige Modernisierung des Akut-Krankenhauses: Die in den Jahren 1992 bis 2008 zuletzt sanierte Klinik weist bauliche und strukturelle Defizite auf, die eine reine Sanierung des Gebäudekomplexes wirtschaftlich ausschließen. Die derzeitigen Strukturen sind nicht auf das erheblich erweiterte Leistungsangebot sowie die gestiegenen Patientenzahlen ausgelegt, erklärt Klinikvorstand Peter Wack. Die Investition in die Neubauten sichert die stationäre medizinische Krankenhausversorgung für die Bevölkerung in und um Münchberg dauerhaft ab und führt zu einer deutlichen Verbesserung der räumlichen und strukturellen Qualität. „Neben kürzeren Wegen, einem rascheren Austausch innerhalb der verschiedenen medizinischen Fachdisziplinen, schnellerer Diagnostik und verbesserten Funktionsabläufen wird gleichzeitig mehr Platz geschaffen in der Notaufnahme, in den Warte- und Untersuchungsbereichen aller Fachabteilungen sowie auf der Intensivstation, aber auch, und das ist ebenfalls sehr wichtig, für neue, innovative medizinische Geräte und damit für hochmoderne Diagnose- und Therapiemöglichkeiten auf höchstem medizinischen Niveau“, erklärt Stefan Link. „Gleichzeitig verfestigt die Klinik Münchberg so auch ihren Stand als attraktiver Arbeitgeber.“

In einem geplanten dritten Bauabschnitt sollen zukünftig zwei Bettenhäuser entstehen. Bis dahin erfolgt die Anbindung des Neubaus an das Bestandbettenhaus im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss durch einen Verbindungsgang.

Seit November laufen die notwendigen Vorabmaßnahmen wie Abbrucharbeiten und Rodungen auf dem Baufeld. Diese können auch aus der Ferne über eine Baustellenkamera (https://www.webcam-profi.de/bilder/klinikum-hochfranken/muenchberg/ba1/cam1/image.jpg) verfolgt werden. Nach der Baufeldfreimachung startet umgehend der Rohbau im Sommer 2021, wozu noch im 1. Quartal die Ausschreibung veröffentlicht werden soll.

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