München, 24. September 2021

Erstellung einer komplexen radiopharmazeutischen Produktionsstätte für ITM mit Forschungs- und Verwaltungsfunktion

Das radiopharmazeutische Biotech-Unternehmen ITM Isotope Technologies Munich SE (ITM) realisiert in Neufahrn bei Freising den Aufbau eines weiteren Standorts mit dem Ziel, zukünftig Produktions-, Verwaltungs- und Laborfunktionen in einem Gebäudekomplex zusammenzufassen. HITZLER INGENIEURE München unterstützt den Entwickler und Hersteller medizinischer Radioisotope und Radiopharmazeutika für den diagnostischen und therapeutischen Einsatz im Kampf gegen Krebserkrankungen als Projektleiter und verantwortet federführend den vollumfänglichen terminplangerechten Fortschritt der komplexen Baumaßnahme sowie deren Kosteneinhaltung und Qualitätssicherung.

ITM
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Zwei ITM Mitarbeiterinnen bei der Produktion von Radioisotopen im Heißzellenbereich.
© ITM Isotope Technologies Munich SE

„Unser Auftrag als Projektsteuerer ist es, die Grundlage am Standort Neufahrn zu schaffen, damit ITM ihre Produktionskapazitäten an die wachsende Nachfrage anpassen kann“, erklärt der verantwortliche Projektleiter bei HITZLER INGENIEURE München, Helmut Thalmayer. Im Mittelpunkt der Baumaßnahme steht der Ausbau der Produktionshalle. Das von HITZLER INGENIEURE gesteuerte Bauvorhaben beinhaltet dabei den Innenausbau des bestehenden Hallen-Gewerbegebäudes NOVA 11 für die Radioisotopenproduktion mit Nebenfunktionen wie Qualitätssicherung und Verpackung als zweiten Bauabschnitt. „In einem ersten Bauabschnitt wurden bereits der Ausbau der Büro- und Laborfunktionen im vorhandenen Bürogebäude des Anwesens realisiert, so Thalmayer, „in der bestehenden Halle, die nur als Hülle benutzt wird, erfolgt jetzt der hochtechnisierte Innenausbau für die Produktion medizinischer Radioisotope.

HITZLER INGENIEURE baut die Standard-Logistikhalle in Neufahrn zum Teil in Reinräumqualität aus. „Aus diesem Grund ist es absolut notwendig, dass alle Gewerke äußerst sorgfältig arbeiten“, erklärt Helmut Thalmayer. Das Projekt umfasst neben dem komplexen Einbau einer Leichtbau-Geschossdecke auf rund 2.000 m² auch die notwendige kleinteilige Aufgliederung der Fläche in rund 80 Räume sowie die Schaffung von 60 Büroarbeitsplätzen, einer Cafeteria, Labore verschiedener Kategorien, Umkleiden, Logistik- und Produktionsbereiche sowie eine eigene Trafostation. Parallel dazu wird in mehreren Bauabschnitten die im Bestand befindliche Lagerhalle ausgebaut. „Hier handelt es sich um eine GMP-konforme Lagerung von Materialien und Reststoffen für und aus der Produktion“, erläutert der verantwortliche Projektleiter. Gleichzeitig wird ein eigens für die Wärme- und Kältegewinnung in der Produktionshalle benötigtes Blockheizkraftwerk eingebaut. „Die Komplexität des Projekts besteht zum einen aus der erforderlichen umfangreichen TGA-Technik, wie Unterdruckhaltung und gasbetriebene Dampfbefeuchter für eine gleichbleibende Luftfeuchtigkeit, eine WFI- und α-Hydroxyisobutyrat (HIBA)-Anlage für die Produktion, eine CIP-Anlage zur Reinigung, mehrere automatisierte Hochregallager sowie 23 m hohe Fortluftkamine. Zum anderen muss der Hochbau auf diese Vielschichtigkeit reagieren, um die baulichen Voraussetzungen anzupassen. Dies ist allein schon aus tragwerkplanerischer Sicht kein leichtes Unterfangen. Die Tragfähigkeiten der Bodenplatten und der Hallendecken des Bestandsbaus müssen entsprechend optimal ausgenutzt und die Planung teils aufwendig angepasst werden, da die Hallen ursprünglich nicht für solche Anwendungen angedacht waren“, sagt Helmut Thalmayer. „Die Zusammenarbeit mit ITM ist dabei hervorragend. Der Schulterschluss zwischen ITM und HITZLER INGENIEURE ist ein wichtiger Faktor für einen weiteren erfolgreichen Projektverlauf.“

Mit HITZLER INGENIEURE setzt ITM auf einen erfahrenen Partner im Bereich Labor- und Forschungsbau. „Wir kennen die hohen Sicherheitsstandards und vorgeschriebenen Abläufe sowie die stetig zunehmende Komplexität solcher Projekte. Mit unserem baufachlichen Wissen und unserer Erfahrung in diesem Segment unterstützen wir den Bauherrn von der Idee bis zur Inbetriebnahme“, sagt Helmut Thalmayer abschließend.

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