München, 12. Februar 2019

Der Neubau des Landesuntersuchungsamts Koblenz wird von HITZLER INGENIEURE als Projektsteuerer begleitet

Nach einer intensiven Planungsphase hat jetzt der Bau des neuen Landesuntersuchungsamts Koblenz (LUA) begonnen. HITZLER INGENIEURE begleitet als einer der größten deutschen Projektsteuerer in den Bereichen Forschung, Gesundheit und Healthcare das Neubauprojekt.

LUA
LUA
Die vier Koblenzer Standorte des Landesuntersuchungsamts (LUA) werden in einem Neubau zusammengefasst. Nach einer intensiven Planungsphase hat jetzt der Bau begonnen.
© HITZLER INGENIEURE

Mit dem Neubau des Landesuntersuchungsamts stellt das Land Rheinland-Pfalz die Weichen für die Zukunft des dortigen Verbraucherschutzes: Die bisher über das gesamte Koblenzer Stadtgebiet verteilten vier Institute und Untersuchungsbereiche des zentralen staatlichen Dienstleisters im Verbraucherschutz und im Gesundheitsschutz von Mensch und Tier werden jetzt in einem hochmodernen Neubau zusammengefasst. Grundlage dieser Zusammenführung bildet ein Ministeriumsbeschluss von 2009, der mit der Bildung von Laboreinheiten eine grundlegende Neustrukturierung der Organisationseinheiten und somit Abschaffung von Doppelstrukturen an unterschiedlichen Standorten des LUA vorsieht. „Mit der Unterbringung aller in Koblenz beschäftigten LUA-Mitarbeiter, darunter Ärzte, Tierärzte und Lebensmittelchemiker, in einem Gebäude können Personal, Labor- und Untersuchungskapazitäten effizienter genutzt und Funktionsabläufe optimiert werden“, versichert Iris Schlösser, die verantwortliche Projektsteuerin bei HITZLER INGENIEURE, „zum Vorteil der Verbraucher, die von der Synergie profitieren, da beispielsweise Ergebnisse schneller vorhanden sind und Untersuchungen umfassender angelegt werden können.“ Aber auch bauliche Mängel, insbesondere in Bezug auf brandschutz- und arbeitsrechtliche Erfordernisse, machen einen Neubau notwendig. „Die alten Gebäude und Liegenschaften weisen erhebliche Mängel auf, wie beispielsweise fehlende Wärmeisolierungen, Be- und Entlüftungen, marode Wasserleitungen, sowie veraltete und mangelhafte Haustechnik, und sind daher nicht mehr für Forschungs- und Untersuchungszwecke geeignet.“, erklärt Jan Segelbacher, ebenfalls verantwortlicher Projektsteuerer bei HITZLER INGENIEURE. „Hier besteht dringender Handlungsbedarf.“

Seit dem Jahr 2000 werden in Koblenz Krankheitsursachen bei Mensch und Tier, die Hygiene in medizinischen Einrichtungen, Trink- und Badewasser, Lebensmittel und Bedarfsgegenstände wie Textilien und Spielzeug untersucht. In dem Neubau mit rund 8.500 m2 Nutzfläche werden nun die Funktionsbereiche Mikrobiologie, Pathologie, Anorganische/Organische Analytik, Molekularbiologie, Virologie und Parasitologie unter einem Dach vereint. Neben diesen Labor- und Untersuchungsbereichen entstehen auch Büro-, Verwaltungs-, Konferenz- und Lagerräume sowie eine Bibliothek und eine Kantine. Das Gebäude gliedert sich damit in zwei Funktionsbereiche: den Verwaltungsbereich zur Nordseite und den 5.000 m2 großen Laborbereich im Süden. Die Laborfunktionen werden über vier Geschosse in einem rund 100 m langen Labor-Trakt untergebracht, wobei jede Ebene drei Laborcluster in einer Größe von 380 bis 450 m2 umfasst.

Aufgrund der sehr komplexen Laboranforderungen stellen sich die Labormodule als abgeschlossene Einheit mit standardisierter Zonierung dar, die später eine flexible nachhaltige Umstrukturierung im laufenden Betrieb ermöglichen. „So kann sehr schnell auf technologische und organisatorische Veränderungen reagiert werden“, erklärt Iris Schlösser. Zwei weitere Besonderheiten sind die Auslegung des Neubaus für einen Großtiersektionsbereich sowie für interaktives und interdisziplinäres Arbeiten mit Austauschzonen. „Insgesamt wird der Entwurf des Neubaus auf Basis zukunftsweisender technischer und betriebsorganisatorischer Strukturen aufgebaut und das Gebäude in minimaler Bauzeit realisiert, um dem Betreiber einen möglichst frühzeitigen Betrieb in der neuen Immobilie zu ermöglichen“, versichert Jan Segelbacher.

HITZLER INGENIEURE konnte sich bei dem Projektauftrag erfolgreich gegen seine Mitbewerber durchsetzen und ist während der gesamten Projektlaufzeit sowohl für den terminplangerechten Fortschritt als auch für die Kosteneinhaltung und die Sicherstellung der Qualitätsanforderungen verantwortlich. „Wir freuen uns, den LUA-Neubau begleiten zu dürfen“, so Segelbacher. „Unser Ziel ist es, das rund 67 Mio. Euro Projekt bis 2022 termin- und budgetgerecht umzusetzen.“

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