München, 19. September 2018

Bayerischer Denkmalpflegepreis 2018 für HITZLER-INGENIEURE-Projekt

Das Luitpoldbad im unterfränkischen Bad Kissingen wurde am vergangenen Donnerstag von der Bayerischen Ingenieurkammer-Bau und dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege mit dem Denkmalpflegepreis 2018 in Silber ausgezeichnet. HITZLER INGENIEURE München ist seit 2013 als Projektsteuerer verantwortlich für das herausragende Bauprojekt.

Luitpoldbad_außen
Luitpoldbad_außen
Vorbildlich saniert: das Luitpoldbad Bad Kissingen.
© Gerhard Hagen Fotografie + Film

Der Bayerische Staatssekretär Josef Zellmeier und Dipl.-Ing. Univ. Michael Kordon, 1. Vizepräsident der Bayerischen Ingenieurkammer-Bau, haben die Auszeichnung am Donnerstagabend feierlich im Neuen Schloss Schleißheim dem Freistaat Bayern als Bauherrn, vertreten durch die Besitzverwaltung Staatsbad Bad Kissingen beim Zentrum Staatsbäder Bayern, übergeben. „Als zuständiger Projektsteuerer freuen wir uns sehr über diesen renommierten Preis“, sagt der verantwortliche Projektmanager von HITZLER INGENIEURE, Wolfgang Gürtner. Das Ingenieurbüro mit Hauptsitz in München wurde bereits im Jahr 2016 für sein Bauvorhaben Kloster Raitenhaslach mit dem Bayerischen Denkmalpflegepreis in Gold ausgezeichnet. „Wir sind stolz darauf, einmal mehr Teil eines besonderen Bauprojekts zu sein. Denn bei der Vergabe des Preises werden auch die außerordentlichen Ingenieurleistungen bewertet, die maßgeblich für den Erhalt denkmalgeschützter Bauwerke und Gebäude verantwortlich sind“, erklärt die stellvertretende Projektsteuerin Natalie Oswald.

Die Jury begründet die Vergabe des Denkmalpflegepreises 2018 in Silber in der Kategorie öffentliche Bauwerke für das Luitpoldbad Bad Kissingen wie folgt: „Mit Freilegung und Ergänzung der historischen Gusseisenkonstruktionen wurde die Wiederherstellung des ursprünglichen Raumeindrucks des Treppenhauses erreicht. Die besondere Leistung der Tragwerksplaner bestand darin, die Tragfähigkeit der bauzeitlichen Konstruktion mit Vor-Ort-Messungen zu ermitteln, da ein rechnerischer Nachweis gegen den Erhalt gesprochen hätte.“ Neben den in der Begründung der Jury erwähnten ingenieurtechnischen Leistungen stellten aber auch die Umsetzung der Baumaßnahme in einem Heilquellenschutzgebiet, die Ertüchtigung des Gebäudes für ein 1.000-jähriges Hochwasser der fränkischen Saale, die Baustellenabwicklung unter Beachtung der strengen Immissionsschutzverordnung der Stadt Bad Kissingen sowie der laufende Betrieb der angrenzenden Spielbank Bad Kissingen große, nicht alltägliche Herausforderungen bei der Projektrealisierung dar. „Diese schwierigen Randbedingungen erfordern von uns als Projektsteuerer besondere organisatorische Maßnahmen, um einen reibungslosen Planungs-, Genehmigungs- und Bauablauf zu gewährleisten“, erläutert Wolfgang Gürtner. „Als erfahrene Projektmanager halten wir die Fäden für das Zusammenspiel aller am Bau Beteiligten in der Hand und finden immer passende Lösungen“, ergänzt Natalie Oswald, „so dass wir das Denkmalschutzprojekt auch diesmal pünktlich und im Kostenrahmen abwickeln konnten.“

Der Bayerische Denkmalpflegepreis wird bereits zum sechsten Mal in den Kategorien öffentliche und private Bauwerke in Gold, Silber und Bronze vergeben. Eine Rekordzahl von 62 Bauwerken aus ganz Bayern wurde 2018 zur Prüfung eingereicht. Eine neunköpfige Jury unter dem Vorsitz von Dipl.-Ing. (FH) Klaus-Jürgen Edelhäuser ermittelte die Sieger.

Gold in der Kategorie öffentliche Bauwerke ging an das Rathaus Hallstadt in Oberfranken, Bronze an die ehemalige Gastwirtschaft „Zum goldenen Kreuz“ im schwäbischen Monheim, die jetzt als „Haus der Kultur“ genutzt wird.

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